Hoch entwickelte und ausgereifte Technik schafft das auf den ersten Blick Unmögliche:
Aus 25-30 % zugeführter Energie entsteht 100 % Heizenergie.
Zudem ist der Wartungsaufwand verschwindend gering und Kosten für Schornsteinfeger und Emissionswerteprüfung fallen gar nicht erst an!
Klar, denn es gibt ja auch keine Emissionen der Anlage!
Hier beantworten wir Ihnen Fragen, die uns oft zum Thema Wärmepumpen gestellt werden – Klicken Sie einfach auf die Fragen:
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Während dieser seinem Innenraum Wärme entzieht und nach außen bringt macht es die Wärmepumpe genau andersherum: Sie entzieht der Umgebung Energie und gibt sie über den Heizkreislauf an das Hausinnere ab.
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Aus rund 75% kostenloser Umweltwärme und 25% Antriebsenergie für die Anlage erzeugt die Wärmepumpe ganz ohne Öl oder Gas die Wärme, die Sie zum Erwärmen des Hauses und des Warmwassers benötigen.
Was unglaublich klingt ist in Wahrheit elementarste Physik:
In der Wärmepumpe zirkuliert ein spezielles Kühlmittel, das schon bei niedrigen Temperaturen verdampft.
Dieser Dampf nimmt die Energie aus der Umgebung (Luft, Erdreich oder Grundwasser) auf und wird durch den Kompressor der Wärmepumpe sehr stark verdichtet.
Der Dampf kondensiert und gibt dabei die Wärme an das Heizsystem des Hauses ab.
(für alle, die es ganz genau wissen wollen: Hier ein Link zu Wikipedia mit den Hintergründen)
Der innerhalb der Wärmepumpe ablaufende Prozess wird von 4 Teilen getragen: Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Entspannungsventil.
- Im Verdampfer nimmt das Kältemittel die Wärme aus der Umwelt auf und wird dadurch gasförmig.
- Im Verdichter wird das gasförmige Kältemittel durch Kompression auf ein höheres Temperaturniveau gebracht.
Hierfür benötigt das Gerät die externe elektrische Energie. - Im Verflüssiger wird die Wärmeenergie an den Heizungskreislauf abgegeben.
- Im Verflüssiger wird die Wärmeenergie an den Heizungskreislauf abgegeben.
Welche Energiequellen nutzt eine Wärmepumpe?
Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Arten von Energiequellen:Luft, Erde und Wasser.
Wärmequelle Luft:
Die Außenluft kann besonders einfach und vor allem überall erschlossen werden – es sind keine Bohrungen notwendig.
Deshalb sind Luft-Wärmepumpen wohl auch die am häufigsten verbauten (von übrigens schon über 350.000 Wärmepumpen insgesamt in Deutschland)
Da keine Erdarbeiten erforderlich sind werden diese Systeme auch sehr gerne in der Altbausanierung eingesetzt.
Im Vergleich zu den anderen beiden Arten ist die Luftwärmepumpe allerdings etwas weniger effizient, was den Stromverbrauch etwas ansteigen lässt – allerdings spart man im Vergleich auch ca. 3000€ für den deutlich geringeren Bauaufwand.
Wärmequelle Wasser:
Ist Grundwasser in ausreichender Menge, Temperatur und in möglichst geringen Tiefen vorhanden kann es sehr effektiv zur Energiegewinnung genutzt werden.
Der etwas höhere Planungs- und Energieaufwand zur Förderung über die nötigen Brunnen wird insbesondere bei grösseren Objekten mit hohem Heiz – und Kühlbedarf mit hoher Effizienz belohnt.
Wärmequelle Erdreich:
Die Erde ist das ganze Jahr über eine Energiequelle mit hoher Wärmeleistung. Ab einer Tiefe von etwa 10 Meter bleibt die Temperatur mit 10oC konstant.
Hier gibt es 2 Möglichkeiten diese Energie zu nutzen:
Die Erdsonden und die Erdkollektoren.
Bei der Erdsonde zirkuliert das Arbeitsmittel durch zwei u-förmige Kunststoffrohre in einem sekrechten Bohrloch. Der Flächenbedarf ist so relativ gering. Die Tiefe und Anzahl der Sonden ist abhängig vom Wärmebedarf und der Wärmeleitfähigkeit des Bodens. Bei einem neuen Einfamilienhaus liegt die Tiefe meist bei rund 100m.
Erdkollektoren werden flach in einer Tiefe von nur ca. 1,5m ausgelegt und benötigen deutlich mehr freien Platz – bei einem typischen EFH ca. 250qm. Diese Fläche darf nicht überbaut oder versiegelt werden, da der Boden ja die Energie aus Sonne und Regen aufnehmen muss.
Ist eine Wärmepumpe nicht eigentlich eine simple Stromheizung?
Fällt der aus bewegt sich auch bei konventionellen Gas- oder Ölheizungen nichts mehr.
Bei Wärmepumpen allerdings macht der Strom nur ca. 25-30% der gewonnenen Heizwärme aus, der Rest der Energie ist schon natürlich in der Umwelt vorhanden und wird CO2-neutral genutzt.
Und dazu wird Strom dank zunehmendem Anteil von erneuerbaren Energien immer umweltfreundlicher – so ist die Umweltbilanz von Wärmepumpen längst schon erheblich besser als die konventioneller Wärmeerzeuger mit Öl oder Gas.
Stimmt es, dass Wärmepumpen auch kühlen können?
Man unterscheidet die passive Kühlung und die aktive Kühlung.
Bei der passiven Kühlung, für die sich die erd- und wasserbasierten Pumpen eignen, wird einfach die Wärmepumpe umgangen.
Bei der aktiven Kühlung wird die Funktion der Wärmepumpe umgekehrt und so das Haus praktisch zum grossen Kühlschrank.
Je nach Modell und Energieart unterscheiden sich die Möglichkeiten erheblich.
Gerne stellen wir Ihnen passende Geräte vor, die sich für Ihre Anforderungen eignen. Fragen Sie uns!
Rentiert sich eine Wärmepumpe auch finanziell?
Ob sich in Ihrem speziellen Fall auch eine schnelle finanzielle Amortisation ergibt rechnen wir Ihnen gerne unverbindlich aus.
Fragen Sie uns einfach und wir vereinbaren gerne einen Beratungstermin.

